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15. September2015
Nasca und die Linien

Nasca und die Linien

  • Author: Katrin
  • Date Posted: Sep 15, 2015
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Ein weiteres UNESCO-Welterbe steht auf der To-do-Liste: die Nasca Linien.Da die Linien für die Götter gemacht wurden, kann man sie nur von oben sehen. Neben einigen Aussichtstürmen gibt es auch die Möglichkeit des Fliegens. Viele raten aufgrund der teilweise schlechten Zustände der Flugzeuge davon ab. Ebenfalls raten viele davon ab vorher zu essen, da der Pilot Achten fliegt um den Passagieren die Figuren zu zeigen. No risk, no fun 😉
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Für eine halbe Stunde fliegen wir über die Wüste Nascas und sehen zwölf Formen und Figuren. Auf den 500 km² sind allerdings wesentlich mehr zu sehen. Die Figuren sind vor allem durch Scharren (Scharrbilder – Geoglyphen) entstanden und nur wenige Zentimeter tief. Die meisten Fotos, die ich bisher gesehen habe, suggerieren, dass man die Figuren sehr deutlich erkennt. Das entspricht jedoch nicht der Realität. Es ist trotz der Beschreibung des Co-Piloten schwer sie im Wüstensand gleich zu entdecken und dann auch noch durch die zerkratzten Scheiben ein gutes Bild zu machen. Neben dem Wal, dem Astronauten, dem Kolibri, der Spinne und dem Papagei seht ihr hier auf den Fotos den Baum und die Hand.

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Um die Kultur der Nascas noch besser kennenzulernen, buchen wir für den Nachmittag eine weitere Tour. Mit dem Strandbuggy geht es zuerst zum Aquädukt von Ocongalla. Es ist eines von über 80 in diesem Gebiet. Das Grundwasser wird durch die Erde gefiltert und ist trinkbar.
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Vor allem für religiöse Zwecke wurden die Pyramiden von Cahuáchi von den indigenen Nascas genutzt. Im Moment sind nur drei von insgesamt 36 Stufenpyramiden zu sehen. Die anderen liegen noch unter dem Wüstensand begraben. Aufgrund der fehlenden finanziellen Mittel werden sie in diesem Zustand wohl noch eine Weile bleiben. Zwei Kilometer weiter beginnt das Gebiet der Nasca-Linien.
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Knochen, Keramiken und Mumien sind in der Wüste ebenfalls zu bestaunen. Die meisten menschlichen Überreste wurden während der Zeit der Grabplünderung in diesem Gebiet „abgeladen“.
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Genug Kultur für heute – weiter geht´s zum Sandboarding und einer Sandbuggy-Tour. So professionell sah ich übrigens nur am Anfang aus. Dafür, dass ich jedoch nicht Ski fahren und Snowboarden kann, habe ich mich in meinen Augen ganz gut angestellt 😉
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Am nächsten Tag besuchen wir noch das Museum von Maria Reiche. Die gebürtige Dresdnerin hat ihr Leben dem Studium und dem Erhalt der Nasca-Linien gewidmet. Dank ihr gehören die Linien zum Welterbe und sind nicht durch Fuß- und Autospuren zerstört.
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