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21. Februar2016
Kangaroo Island

Kangaroo Island

  • Author: Katrin
  • Date Posted: Feb 21, 2016
  • Category:

Auf Doreens´s Wunschliste war Kangaroo Island mit drei Ausrufezeichen markiert.Auch wenn mir in Neuseeland einige Australier erklärt haben, dass man kaum Kängurus auf der Insel sieht, so konnten und wollten wir den Wunsch natürlich nicht ignorieren und buchten eine Überfahrt für uns und das Auto. Wie so vieles in Australien ist auch das nicht sonderlich günstig und so entschieden wir uns zwei Nächte zu bleiben um die gesamte Insel erkunden zu können.
Auf dem Weg zur Fähre kamen wir an einem kleinen Zoo mit Albino-Kängurus vorbei.
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50 Minuten brauchen wir für die 13 km von Cape Jervis um auf die drittgrößte Insel Australiens mit der Fähre zu gelangen. Da wir erst nachmittags gefahren sind, suchten wir uns nach der Ankunft einen Campingplatz und genossen den Sonnenuntergang bevor wir versuchten Abendbrot zu machen. Nicht nur das Auto hat so seine Eigenheiten, sondern an diesem Abend auch der Gaskocher, weshalb wir uns spontan für Sandwich entschieden.
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Am nächsten Morgen befüllen wir die Gaskartusche neu und finden heraus, dass wir eigentlich nur eine Zange gebraucht hätten, um Kartusche und Kocher besser miteinander verschrauben zu können – man lernt halt nie aus… Dank des verregneten Vormittags setzen wir uns in ein kleines Cafe und warten den Stromausfall sowie den Regen ab, bevor wir in die Little Sahara fahren. Dort sieht man große Sanddünen, von welchen man mit einem Sandboard fahren kann. Wir entscheiden uns lediglich zu laufen und den Ausblick zu genießen.
Auf dieser Reise habe ich schon viel über mich gelernt und so auch das Kind in mir zu erhalten. So rolle ich mich also von der Düne nach unten 🙂 Das war ein riesiger Spaß – warum machen wir so etwas eigentlich nicht öfter? Vielleicht weil sich der Sand bis in die Unterwäsche vorgearbeitet hat und ich ihn auch im Auto verteilt habe? Manchmal muss man auch unvernünftig sein 😀
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Danach geht es zum Zeltplatz in Vivonne Bay. Der ist jedoch eher für Campervans und weniger für Zelte geeignet. Besonders bei dem Wind ist hier Kreativität gefragt. Nachdem alles sicher verknotet war, gab es bei schönstem Sonnenschein noch ein leckeres Curry und stilecht Champagner von Aldi aus dem Plastikbechern am Strand.
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Nachdem am nächsten Morgen wieder alles im Auto verstaut war und wir unter einem Koala im Baum gefrühstückt haben, fuhren wir zu den Remarkable Rocks im Flinders Chace Nationalpark, welcher sich im westlichen Teil der Insel befindet. Wind, Regen und Wellen formten über 500 Millionen Jahre diese Gesteinsformationen.
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Danach ging es weiter im Nationalpark zum Leuchtturm vom Cape du Couedic.
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Zu Fuß kommt man zum Admirals Arch mit neuseeländischen Seebären. Von ihrer Existenz wussten wir vorher nichts, aber man hat sie bereits kilometerweit gegen den Wind gerochen.
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Am Leuchtturm zurück, laufen wir noch in die andere Richtung um die Küste zu genießen.
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Kurz nachdem wir am Morgen in den Nationalpark gefahren sind, haben wir die Gebühr für den Zeltplatz bezahlt. Zu diesem fuhren wir nachdem wir einen leckeren Burger an einem der in Australien zahlreich vorhanden BBQ-Plätzen zubereitet hatten. Auf einer unbefestigten Straße mit zahlreichen Löchern und Rillen im Boden (hier auch Gravelroad genannt) brauchten wir für die 10 km ungefähr eine halbe Stunde. Das Auto wurde also schon mal für das Zentrum Australiens getestet und für gut befunden. Am Ziel angekommen sahen wir die erste Herde Kängurus auf dieser Insel!
Vom Campingplatz „Snake Lagoon“ wanderten wir am nächsten Tag noch auf den gut markierten Wegen bis zur Küste. Auf dem Rückweg hoppelten uns nicht nur Kängurus über den Weg und entspannten im Unterholz, sondern es raschelte auch ein Kurzschnabeligel (Ameisenigel, engl. Echidna) neben uns. Die zu den Schnabeltieren gehörenden Tiere sind putzig anzuschauen.
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Noch ein kurzer Zwischenstopp am Supermarkt für ein Eis und schon ist die Zeit auf Kangaroo Island vorbei und die Fähre wartet auf uns. Die Insel bietet unheimlich viel landschaftliche Abwechslung, jedoch sollte man dank des Namens nicht zu viele Kängurus erwarten

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